carpe diem hat geschrieben:maxifant, mein 16-jähriger sohn ist auch bei mensa, ebenso mein schwager.
mein sohn regt sich sehr stark auf, dass er unter mensa-kids fällt und findet die aufmachung schrecklich kindisch.
Ah, ich beginne zu verstehen, was es bei den an anderer Stelle benannten Beschwerden auf sich hat

Wenn er schon 16 ist, dann kann er gerne mal beim
MHN reinschnuppern, das wendet sich neben Studenten, Doktoranden und Berufseinsteigern auch an Oberstufenschüler. Grundidee: Uni-Lebensabschnitt plus vorhergehenden und folgenden.
carpe diem hat geschrieben:über mensa-junior hat er noch keinerlei infos bekommen. er überlegt wieder auszusteigen, weil ihn die art wie da jugendliche angeredet werden, völlig missfällt. gerade hb-kinder und -jugendliche sind sehr viel reifer und wollen nicht so gezwungen kindisch angeredet werden. er kann schon den ausdruck "mensa-kids" nicht ausstehen. das mensa kids material ist bestenfalls geeignet bis zum schuleintritt.
ist hier mal was progressiveres und ansprechenderes geplant?
Es gibt im elektronischen Mensa-Mitglieder-Verzeichnis (kurz eMVZ) die Möglichkeit, den M-18-Newsletter zu abonnieren, dann wäre er immer über die Juniors-Sachen informiert.
Vielleicht sollte er mal bei einem Juniors-Camp mitmachen, die sind von der Konzeption deutlich anders als die Angebote für Kids. Grundsätzlich sind sie (selbstverständlich für das Alter möchte man meinen) ohne Eltern. Meine Tochter war letztes Jahr beim Mensa-Juniors-Camp in Frankfurt dabei und kam wie ausgewechselt nach hause. Seitdem ist sie ehrgeizig in der Schule, gelassen gegenüber Situationen, wo sie sich früher aufgeregt hätte, weil sie sich jetzt elegant distanziert, und sie will gerne wieder an einem teilnehmen. Nun, ich war ja nicht dabei, kann aber über das Konzept und die Betreuer sagen, dass dort viele Leute aus Schülerakademie-Kontext (DSA) als Referenten dabei sind, also Leute, die schon was drauf haben und die Klientel aus persönlicher Erfahrung zu nehmen und zu motivieren wissen.
carpe diem hat geschrieben:ich hab neulich im mensa-magazin für erwachsene gelesen und muss sagen, dass da oft artikel drinnen sind, die sind irgendwie daneben, z.b. die geschichte von dem mann mit der puppe. was soll uns diese geschichte lehren über hb?

lach - ja, das Mag...
Meines Wissens ist die Idee dabei, zu zeigen, wie unterschiedlich Leute sind, die man bei Mensa treffen kann.
Ich sag immer: wenn man so schon im Alltag recht unterschiedliche Leute trifft, dann gilt das bei Mensa nochmal im Quadrat.
Du hast aber durchaus Recht, wenn Du fragst, was das nun konkret mit HB zu tun hat.
Hat es vielleicht in dem Kontext, dass das Schlagwort (auch als Buchtitel verwendete) "ganz normal hochbegabt" auch heißen kann, als HB nicht ständig ausschliesslich hochgeistigen oder überfliegenden Tätigkeiten nachzugehen. HB ist eben nur ein Teil des Lebenszusamenhangs, Normalität oder auch Abstrusität hat genauso ihren Platz bei Mensa.
LG, maxifant